DE | EN

Prof. Dr. Aloys Prinz

Aloys Prinz ist seit dem Jahr 2000 Ordinarius für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft, an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Direktor des dortigen Instituts für Finanzwissenschaft. Von 1993 bis 2000 war er Professor für Wirtschaftspolitik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören insbesondere Fragestellungen aus den Bereichen Besteuerung, Schattenwirtschaft, Staatsverschuldung und Sozialversicherung sowie Fragen der Geld- und Fiskalpolitik. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit wirtschaftsethischen Themen und Glücksforschung. Seine Forschungsergebnisse sind in nationalen  und internationalen Fachzeitschriften publiziert. Darüber hinaus veröffentlicht er zusammen mit Hanno Beck Sachbücher zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen. 2015 gewannen sie mit ihrem Buch „Die große Geldschmelze“ (Hanser Verlag) den Deutschen Finanzbuchpreis. Seit dem Jahr 2009 ist er als Initiator und Mitorganisator der so genannten „shadow“-Konferenzen tätig, die alle zwei Jahre stattfinden und bei denen aktuelle Forschungen aus dem Bereich der Schatten- und Untergrundwirtschaft vorgestellt und diskutiert werden. Geboren und aufgewachsen im Saarland, hat Aloys Prinz an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und an der Universität zu Köln VWL studiert. Anschließend wurde er der Freien Universität Berlin promoviert und habilitierte sich dort für das Fach VWL.